Dropout

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Ich habe Dropout als Unterhaltungs-App vor allem mit Blick darauf genutzt, wie leicht sich die Inhalte in unterschiedlichen Alltagssituationen finden und ansehen lassen. Hinter der Anwendung steht DROPOUT by CollegeHumor, und das Angebot richtet sich klar an Menschen, die eigenwillige Comedy, improvisierte Formate und erzählerische Shows suchen. Im Mittelpunkt stehen unter anderem Game Changer, Dimension 20 und Make Some Noise. Das ist keine beliebige Sammlung kurzer Clips, sondern ein eigener Unterhaltungskosmos mit wiederkehrenden Formaten und einer deutlich erkennbaren Stimme.

Mein erster Eindruck war deshalb weniger „noch ein Streamingdienst“, sondern eher eine digitale Bühne für Comedy, Rollenspiel und ungewöhnliche Spielshows. Die App ist kostenlos installierbar, wobei einzelne Inhalte beziehungsweise der vollständige Zugang über In-App-Käufe finanziert werden. Im Google Play Store liegen diese Käufe zwischen 5,49 € und 74,99 €. Für die Einschätzung ist wichtig: Wer nur gelegentlich eine Folge ansehen möchte, sollte vorab prüfen, welche Inhalte ohne zusätzlichen Abschluss zugänglich sind. Wer regelmäßig schaut, bewertet Dropout eher als spezialisiertes Abo-Angebot als als kostenlose Mediathek.

Lesbarkeit und Navigation im täglichen Gebrauch

Die Navigation wirkt am sinnvollsten, wenn man bereits weiß, welche Art von Show man sucht. Fans von Game Changer können gezielt zu diesem Format gehen, während Dimension 20 eher diejenigen anspricht, die längere Fantasy-Rollenspielgeschichten mögen. Make Some Noise wiederum passt zu kurzen, energiegeladenen Improvisationsmomenten. Diese klare Trennung hilft, weil die drei Formate sehr unterschiedliche Erwartungen wecken. Ich muss nicht erst eine große allgemeine Videobibliothek durchsuchen, um zwischen Spielshow, Rollenspiel und Impro-Comedy zu unterscheiden.

Für neue Nutzer entsteht allerdings eine kleine Einstiegshürde. Die Namen der Formate erklären nicht immer sofort, welche Stimmung oder Länge mich erwartet. Wer mit Dropout noch nicht vertraut ist, muss sich durch einige Beschreibungen und Vorschaubilder arbeiten, bevor sich ein klares Bild vom Angebot ergibt. Ich würde deshalb nicht einfach blind irgendeine Folge starten, sondern zuerst ein Format auswählen, das zur aktuellen Laune passt. Das spart Zeit und verhindert, dass eine ruhige Rollenspielrunde mit einer schnellen Comedy-Show verwechselt wird.

Besonders hilfreich finde ich eine persönliche Auswahl nach Anlass statt nach Genre. Wenn ich nur eine kurze Pause habe, ist eine improvisierte Folge naheliegender als ein längerer Handlungsbogen. Für einen Abend, an dem ich mich bewusst auf eine Geschichte einlassen möchte, bietet sich Dimension 20 eher an. Diese Art der Auswahl ist bei Dropout wichtiger als eine klassische Suche nach „Comedy“, weil die eigentliche Stärke in den konkreten Formaten liegt. Die beste Orientierung entsteht hier durch die Show-Marken, nicht durch allgemeine Kategorien.

Auch die sprachliche Verständlichkeit beeinflusst die Bedienung. Die App selbst ist für ein internationales Publikum interessant, die Inhalte stammen aber aus einem englischsprachigen Comedy-Umfeld. Wer Untertitel benötigt oder nicht sicher Englisch versteht, sollte vor dem längeren Anschauen prüfen, ob die jeweilige Folge passende Untertiteloptionen anbietet und wie gut sie zur eigenen Sehweise passen. Ich würde mich nicht allein auf den visuellen Eindruck der Oberfläche verlassen, denn bei dialoglastigen Formaten entscheidet die Textdarstellung wesentlich darüber, ob man einer Szene folgen kann.

Die App läuft auf Geräten ab Android 8.0. Das ist praktisch, weil nicht zwingend ein aktuelles Smartphone nötig ist. Trotzdem hängt der tatsächliche Bedienkomfort stärker vom Bildschirm, der Darstellung und der verwendeten Eingabemethode ab als vom Mindestbetriebssystem. Auf einem kleinen Display können viele Gesichter, schnelle Reaktionen und eingeblendete Informationen weniger angenehm wirken. Wer regelmäßig längere Folgen schaut, profitiert daher eher von einem größeren Smartphone, Tablet oder einer anderen unterstützten Wiedergabemöglichkeit.

Ein sinnvoller Workflow für neue Zuschauer

Ich würde neuen Nutzern empfehlen, nicht mit dem umfangreichsten Format zu beginnen, sondern mit einer Folge, deren Grundidee sofort verständlich ist. Danach lässt sich besser entscheiden, ob man den Stil von Dropout mag. Bei Game Changer steht der spielerische Wettbewerb im Vordergrund, Make Some Noise lebt von der spontanen Reaktion, und Dimension 20 verlangt mehr Aufmerksamkeit für Figuren, Regeln und Handlung. Diese Reihenfolge macht die Unterschiede sichtbar und verhindert, dass man das gesamte Angebot nach nur einer unpassenden Folge beurteilt.

Für Menschen mit Konzentrationsschwierigkeiten ist dieser Ansatz ebenfalls nützlich. Ein festes Format mit klarer Erwartung kann leichter sein als eine offene Startseite voller Empfehlungen. Gleichzeitig sollte man sich bei Dimension 20 bewusst Zeit nehmen. Wer die Serie nebenbei laufen lässt, während ständig Nachrichten eintreffen oder andere Aufgaben anstehen, verpasst wahrscheinlich wichtige Dialoge und Entwicklungen. Hier ist Dropout nicht immer reine Hintergrundunterhaltung.

Motorische und sensorische Anforderungen

Die App selbst verlangt keine komplizierte Bedienung. Das typische Nutzungsmuster besteht aus Auswählen, Starten, Pausieren und gegebenenfalls dem Wechsel zu einer anderen Folge. Für Menschen, denen präzise Berührungen schwerfallen, ist das grundsätzlich überschaubar. Trotzdem können kleine Bedienelemente, horizontales Wischen oder das genaue Treffen von Steuerelementen auf einem kleinen Bildschirm anstrengend sein. In solchen Fällen ist ein größeres Gerät oder eine alternative Eingabemöglichkeit oft hilfreicher als der Wechsel zwischen vielen Menüs.

Die Inhalte stellen andere Anforderungen als die Navigation. Make Some Noise arbeitet stark mit Stimmen, Timing und schnellen Reaktionen. Wer Geräusche schlecht unterscheiden kann oder eine reizärmere Umgebung braucht, erlebt das Format möglicherweise anders als jemand, der gerade die Energie und Lautstärke sucht. Game Changer kann ebenfalls von überraschenden Reaktionen und raschem Dialogwechsel leben. Ich würde deshalb die Lautstärke nicht nur nach der Verständlichkeit, sondern auch nach der Reizintensität einstellen und bei Bedarf Untertitel nutzen, sofern sie für die jeweilige Folge verfügbar sind.

Dimension 20 ist sensorisch weniger wegen einzelner lauter Einfälle anspruchsvoll, sondern wegen seiner Dichte. Viele Gespräche, Namen, Rollen und erzählerische Details können über längere Zeit Aufmerksamkeit verlangen. Für mich funktioniert das Format besser in einer ruhigen Umgebung als während des Pendelns oder beim Erledigen von Hausarbeit. Wer schnell ermüdet, kann Folgen in kleinere Abschnitte teilen und bewusst pausieren. Das ist kein Mangel des Formats, aber eine wichtige Nutzungsentscheidung.

Menschen mit Sehbeeinträchtigungen sollten besonders auf die Größe des Displays und die Lesbarkeit von Texten achten. Bei Comedy- und Rollenspielshows liegt viel Bedeutung im Gesichtsausdruck, in Gesten und in der Reaktion der Gruppe. Eine reine Tonwiedergabe kann daher je nach Folge einen Teil des Erlebnisses verändern. Umgekehrt können Untertitel und die akustische Ebene helfen, wenn visuelle Details schwer erkennbar sind. Die tatsächliche Eignung hängt stark davon ab, welche Folge man auswählt und welche persönlichen Hilfsmittel man bereits verwendet.

Für Nutzer, die empfindlich auf schnelle Schnitte, hohe Lautstärke oder lebhafte Gruppensituationen reagieren, ist eine bewusste Auswahl entscheidend. Ich würde mit einem Format beginnen, dessen Tempo man gut einschätzen kann, statt eine Folge zufällig zu starten. Ein Kopfhörer kann Stimmen verständlicher machen, aber er kann Geräusche auch unmittelbarer wirken lassen. Lautsprecher bei niedriger Lautstärke sind in manchen Situationen angenehmer. Dropout bietet damit interessante Möglichkeiten, verlangt aber ein wenig Selbststeuerung.

Warum die Showauswahl für Barrierearmut mitentscheidet

Ein oft übersehener Punkt ist, dass Barrierearmut hier nicht nur von der App-Oberfläche abhängt. Die drei bekannten Formate unterscheiden sich so stark, dass die Wahl der Sendung fast wie eine persönliche Zugänglichkeits-Einstellung wirkt. Eine kurze Impro-Szene kann leichter zugänglich sein als ein mehrstündiger Handlungsbogen. Eine Folge mit starkem Dialogfokus kann besser funktionieren als eine, deren Humor vor allem aus visuellen Reaktionen entsteht. Wer Dropout nutzt, sollte deshalb nicht fragen, ob die gesamte Plattform „leicht“ oder „schwer“ ist, sondern welche konkrete Show zur eigenen Wahrnehmung passt.

Dropout in verschiedenen Alltagssituationen

Ein realistisches Beispiel ist ein Feierabend, an dem ich nur etwa eine halbe Stunde abschalten möchte. Dann würde ich zuerst Make Some Noise oder eine kürzere Auswahl aus einem vertrauten Format öffnen, statt mich auf eine lange Geschichte einzulassen. Die spontane Comedy eignet sich besser für einen klar begrenzten Zeitraum. Wenn ich dagegen am Wochenende mit Freunden schaue, kann Game Changer stärker funktionieren, weil man gemeinsam auf die Regeln, Antworten und Reaktionen reagieren kann.

Dimension 20 passt eher zu einer regelmäßigen Sehgewohnheit. Wer eine Geschichte verfolgt, sollte sich möglichst merken, wo man aufgehört hat, und nicht ständig zwischen Folgen springen. Für Menschen, die gern gemeinsam mit anderen schauen, kann das eine Stärke sein: Die Handlung liefert Gesprächsstoff und macht aus einzelnen Episoden ein längerfristiges Erlebnis. Für jemanden, der nur jederzeit eine zufällige Folge starten möchte, ist dieses Format dagegen weniger unkompliziert als eine klassische Clip- oder Kurzvideo-App.

Unterwegs ist Dropout eine interessante, aber nicht immer ideale Begleitung. In öffentlichen Verkehrsmitteln können Dialoge durch Umgebungsgeräusche schwer verständlich werden. Kopfhörer helfen, doch schnelle Szenen und Untertitel lassen sich auf einem kleinen Display nicht für alle angenehm verfolgen. Wer auf visuelle Ruhe angewiesen ist, sollte die Wiedergabe lieber für eine kontrolliertere Umgebung aufheben. Für eine kurze Pause im Wartezimmer kann ein leicht zugänglicher Comedy-Abschnitt gut passen, während eine komplexe Rollenspielszene dort schnell zu viel Aufmerksamkeit verlangt.

Auch in einem Haushalt mit mehreren Personen gibt es einen praktischen Unterschied zwischen den Formaten. Game Changer und Make Some Noise lassen sich leichter gemeinsam entdecken, weil einzelne Situationen schnell verständlich sind. Dimension 20 verlangt eher, dass alle Beteiligten ungefähr gleichzeitig einsteigen und bei der Handlung bleiben. Wenn eine Person häufig unterbrechen muss, kann der gemeinsame Genuss leiden. Ich würde in diesem Fall eher eine Folge wählen, die auch nach einer kurzen Pause wieder leicht aufzunehmen ist.

Für Jugendliche ist die Altersfreigabe wichtig: Dropout ist mit USK ab 16 Jahren gekennzeichnet. Das sollte bei gemeinsam genutzten Geräten und Familienkonten berücksichtigt werden. Die Kennzeichnung ist kein Ersatz für die eigene Einschätzung jeder Folge, aber sie macht deutlich, dass die App nicht als allgemeines Kinderangebot gedacht ist. Wer Inhalte für jüngere Familienmitglieder sucht, sollte sich nach einer ausdrücklich passenden Alternative umsehen.

Bezahlmodell, Gerätewahl und praktische Grenzen

Die kostenlose Installation senkt die Einstiegshürde, aber sie sollte nicht mit einem vollständig kostenlosen Streamingangebot verwechselt werden. Die In-App-Käufe über Google Play reichen von 5,49 € bis 74,99 €. Für mich ist deshalb die wichtigste Kostenfrage nicht, ob die App gratis heruntergeladen werden kann, sondern wie regelmäßig ich die exklusiven Shows tatsächlich nutzen möchte. Wer nur einmal neugierig ist, sollte erst testen, ob der verfügbare Einstieg den eigenen Geschmack trifft. Wer mehrere Formate verfolgt, kann den Preis eher als Zugang zu einer spezialisierten Sammlung betrachten.

Die hohe Sichtbarkeit im Store passt zu einem etablierten Nischenangebot: Dropout kommt auf über eine Million Installationen und erreicht eine durchschnittliche Bewertung von 4,9 bei rund 108.000 Bewertungen. Diese Zahlen erklären, warum die App für Fans von CollegeHumor-naher Comedy interessant wirkt, ersetzen aber nicht die persönliche Geschmacksprobe. Eine große Community bedeutet nicht automatisch, dass jede Show für jede Person funktioniert. Gerade der sehr eigene Humor kann begeistern oder schnell an den eigenen Vorlieben vorbeigehen.

Die App wurde am 21.01.2020 veröffentlicht und liegt in der Version 10.305.1 vor. Für die Nutzung ist das vor allem deshalb relevant, weil Dropout nicht wie ein kurzfristiges Experiment wirkt, sondern wie ein fortlaufend gepflegtes Angebot. Dennoch würde ich vor einer längeren Reise die App, das Betriebssystem und die gewünschte Wiedergabe zu Hause ausprobieren. So merkt man rechtzeitig, ob die Darstellung auf dem eigenen Gerät angenehm ist und ob die ausgewählten Inhalte zur eigenen Verbindung und Umgebung passen.

Im Vergleich zu großen allgemeinen Streamingdiensten ist Dropout weniger breit, dafür charaktervoller. Wer aktuelle Blockbuster, viele internationale Genres oder ein möglichst großes Familienangebot sucht, ist bei einem klassischen Streamingdienst wahrscheinlich besser aufgehoben. Wer dagegen gezielt improvisierte Comedy, ungewöhnliche Spielshows und Fantasy-Rollenspiel sucht, erhält hier eine konzentriertere Auswahl. Gegenüber kostenlosen Videoplattformen liegt der Vorteil in der stärkeren Bindung an eigene Formate; der Nachteil ist, dass man nicht einfach dieselbe thematische Breite erwarten kann.

Ein weiterer Trade-off betrifft die Aufmerksamkeit. Viele kostenlose Kurzvideo-Apps sind auf schnelles Wechseln ausgelegt. Dropout belohnt eher das Dranbleiben an einer Sendung. Das kann wohltuender sein, wenn ich nicht endlos scrollen möchte, aber weniger praktisch, wenn ich nur beiläufige Unterhaltung für wenige Minuten suche. Die App ist damit nicht automatisch die bessere Wahl, sondern die passendere Wahl für Menschen, die ihre Comedy lieber über wiederkehrende Formate als über einen unendlichen Strom einzelner Clips konsumieren.

Verbleibende Hürden für unterschiedliche Nutzer

Die größte mögliche Hürde liegt für mich in der Kombination aus englischsprachigem Humor, hohem Dialogtempo und formatspezifischem Vorwissen. Wer mit Improvisation oder Rollenspiel wenig anfangen kann, erkennt vielleicht nicht sofort, warum bestimmte Szenen funktionieren. Das ist kein Bedienfehler, sondern eine kulturelle und stilistische Einstiegshürde. Ein langsamer Start mit einer zugänglicheren Folge hilft, aber Dropout bleibt ein Angebot mit klarer eigener Identität und nicht der Versuch, jedem Geschmack gerecht zu werden.

Auch die Informationsdichte kann ausschließen. Bei Game Changer muss man Regeln oder Aufgaben schnell erfassen, bei Make Some Noise zählt der Moment, und bei Dimension 20 kann ein kurzer Verlust der Aufmerksamkeit später wichtig werden. Für Nutzer, die Inhalte nur in sehr kleinen Abschnitten konsumieren können, ist nicht jede Folge gleich geeignet. Ich würde deshalb bewusst Formate mit abgeschlossenen Szenen wählen und bei längeren Handlungssträngen lieber feste Sehzeiten einplanen.

Die Altersfreigabe ab 16 Jahren schränkt die gemeinsame Nutzung mit Kindern ein. Außerdem kann die App für Menschen ungeeignet sein, die ausschließlich deutschsprachige Inhalte möchten oder eine sehr umfangreiche Auswahl an Unterhaltungsarten erwarten. In diesen Fällen ist ein breiterer Streamingdienst die bessere Entscheidung. Wer dagegen vor allem eine klar erkennbare Comedy-Nische sucht, dürfte die geringere Breite nicht unbedingt als Nachteil empfinden.

Bei sensorischen oder motorischen Bedürfnissen sollte man nicht nur die App, sondern das komplette Setup betrachten: Bildschirmgröße, Kopfhörer, Lautstärke, Sitzposition und die Möglichkeit, jederzeit zu pausieren. Dropout kann in einem gut vorbereiteten Umfeld angenehm funktionieren, ist aber nicht automatisch in jeder Umgebung gleich zugänglich. Ich finde es fairer, diese praktische Seite offen anzusprechen, statt eine pauschale Aussage über die Eignung für alle Nutzer zu machen.

Die Bedienung bleibt zwar grundsätzlich überschaubar, doch eine wirklich komfortable Nutzung hängt davon ab, wie gut man Texte lesen, schnelle Gespräche verfolgen und die Wiedergabesteuerung treffen kann. Wer auf spezielle Bedienungshilfen angewiesen ist, sollte die App mit dem eigenen Gerät und den eigenen Einstellungen testen. Gerade bei Streaming-Anwendungen kann sich die Erfahrung zwischen Smartphone, Tablet und einer größeren Anzeige deutlich unterscheiden.

Mein inklusives Urteil zu Dropout

Ich empfehle Dropout vor allem Menschen, die eine eigenständige Comedy-Plattform mit Game Changer, Dimension 20 und Make Some Noise suchen und bereit sind, sich auf unterschiedliche Tempi einzulassen. Die App überzeugt nicht durch maximale Breite, sondern durch die erkennbare Persönlichkeit ihrer Shows. Für mich fühlt sie sich dann am stärksten an, wenn ich gezielt ein Format auswähle, statt die Anwendung wie eine beliebige Videobibliothek zu behandeln.

Aus Sicht verschiedener Fähigkeiten und Nutzungssituationen ist die Auswahl der Sendung der wichtigste Schlüssel. Wer kurze, lebhafte Unterhaltung braucht, kann mit Impro-Formaten beginnen. Wer eine strukturierte Geschichte bevorzugt, sollte sich Zeit für Dimension 20 nehmen. Wer empfindlich auf schnelle Dialoge oder intensive Gruppendynamik reagiert, sollte vorsichtig auswählen, die Lautstärke anpassen und Untertitel prüfen, sofern sie für die Folge angeboten werden. Dropout ist am zugänglichsten, wenn man das eigene Tempo aktiv mit der passenden Show verbindet.

Ich würde die App nicht als erste Wahl für Kinder, ausschließlich deutschsprachige Unterhaltung oder ein möglichst umfassendes Familienangebot empfehlen. Auch wer nur gelegentlich kostenlose Videos ansehen möchte, könnte das Bezahlmodell als unnötige Hürde empfinden. Für Fans des spezifischen Humors und der genannten Formate sieht die Rechnung anders aus: Die kostenlose Installation erlaubt einen unkomplizierten Einstieg, während die kostenpflichtigen Optionen den Zugang zu einem deutlich fokussierteren Angebot eröffnen.

Unterm Strich ist Dropout eine starke Spezial-App mit einer klaren Zielgruppe. Die durchschnittliche Bewertung von 4,9 und die große Zahl an Installationen zeigen, dass das Konzept viele Zuschauer erreicht, aber die persönliche Passung bleibt entscheidend. Nach meiner Nutzung würde ich zuerst eine leicht zugängliche Folge ausprobieren, anschließend die Untertitel- und Anzeigeoptionen an die eigene Situation anpassen und erst dann über einen längeren Kauf nachdenken. Wer genau diese Mischung aus Improvisation, Spielshow und erzählendem Rollenspiel sucht, findet hier eine ungewöhnlich konsequente Unterhaltungswelt.

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Dropout

Unterhaltung

4,9

Vorteile
  • Viele exklusive Serien
  • Filme und Dokumentationen an einem Ort.
  • Übersichtliche Navigation erleichtert das Finden neuer Inhalte.
  • Regelmäßig neue Veröffentlichungen und wechselnde Empfehlungen.
  • Unterstützt das Ansehen auf mobilen Geräten unterwegs.
  • Individuelle Profile ermöglichen getrennte Watchlists und Empfehlungen.
Nachteile
  • Nicht alle Inhalte sind in jeder Region verfügbar.
  • Für die Nutzung ist ein kostenpflichtiges Abonnement erforderlich.
  • Die App kann je nach Gerät oder Verbindung gelegentlich ruckeln.
  • Offline-Downloads sind möglicherweise nicht für alle Inhalte verfügbar.
  • Weniger bekannte Titel können in der Suche schwer auffindbar sein.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Dropout und welche Inhalte bietet die App?

Dropout ist ein Streamingdienst, der sich vor allem auf Comedy, Improvisation, Tabletop-Formate, Animationen und ungewöhnliche Originalproduktionen konzentriert. Im Gegensatz zu klassischen Mainstream-Plattformen wirkt das Angebot stärker von einer kreativen Community geprägt. Vor dem Download sollte man wissen, dass viele Inhalte englischsprachig sind und deutsche Synchronisationen oder Untertitel nicht bei jeder Serie verfügbar sein müssen.

Ist Dropout kostenlos oder benötigt man ein kostenpflichtiges Abonnement?

Die Dropout-App kann in der Regel kostenlos heruntergeladen werden, der vollständige Zugriff auf die Mediathek setzt jedoch ein kostenpflichtiges Abonnement voraus. Je nach Angebot kann es unterschiedliche Zahlungszeiträume geben, etwa monatlich oder jährlich. Vor dem Abschluss sollte man den aktuellen Preis, mögliche Testzeiträume und die Bedingungen für die automatische Verlängerung direkt im jeweiligen App Store prüfen.

Auf welchen Geräten und Plattformen kann ich Dropout nutzen?

Dropout ist für mobile Geräte wie Android-Smartphones und iPhones verfügbar und kann je nach aktueller Unterstützung auch auf weiteren Plattformen oder über kompatible TV-Geräte genutzt werden. Die genaue Verfügbarkeit kann sich nach Land, Betriebssystem und App-Version unterscheiden. Wer hauptsächlich auf einem Fernseher schaut, sollte deshalb vorher prüfen, ob das eigene Streaming-Gerät offiziell unterstützt wird.

Sind die Inhalte von Dropout auf Deutsch verfügbar?

Die meisten Inhalte von Dropout sind überwiegend auf Englisch und richten sich an ein internationales Publikum, das englische Comedy- und Unterhaltungssendungen versteht. Untertitel können je nach Titel und Region vorhanden sein, eine deutsche Synchronisation ist jedoch nicht selbstverständlich. Nutzer sollten vor dem Abonnement einzelne Sendungen kontrollieren, wenn deutsche Sprache oder Untertitel ein wichtiges Entscheidungskriterium darstellen.

Kann ich Dropout offline verwenden und das Abonnement jederzeit kündigen?

Ob Downloads zur Offline-Wiedergabe verfügbar sind, kann vom verwendeten Gerät, der App-Version und den aktuellen Richtlinien des Dienstes abhängen. Auch die Kündigung erfolgt normalerweise über den Anbieter, bei dem das Abonnement abgeschlossen wurde, also beispielsweise über Google Play oder den Apple App Store. Wichtig ist, die Kündigung rechtzeitig vor dem nächsten Abrechnungsdatum vorzunehmen, da die App meist nicht automatisch beendet wird.